Seit 1275 Jahren ist die Stadt das spirituelle Zentrum Bayerns und seit über 500 Jahren der bedeutendste Wallfahrtsort in Deutschland zur Marienverehrung. Jedes Jahr zieht es über 1 Million Pilger und Besucher zur „Schwarzen Madonna“, einer hölzernen Marienstatue.
Gegenüber dem Altar werden die Herzen der bayerischen Herzöge, Könige und Kurfürsten in reich verzierten Silberurnen aufbewahrt, als besonderes Zeichen ihrer tiefen und treuen Verbundenheit mit dem Bayerischen Nationalheiligtum. Darunter befindet sich das Herz des „Märchenkönigs“ Ludwig II. Aufgrund der starken Gefühle, die das bayerische Volk und seine Landesherren für das Heiligtum „Unserer Lieben Frau von Altötting“ hegen, wurde die Stadt als „Herz Bayerns“ bezeichnet.
Vor Papst Pius VI. im Jahr 1782 und Papst Johannes Paul II. im Jahr 1980 besuchte kürzlich Papst Benedikt XVI. das, was er als seine „spirituelle Heimat“ bezeichnete. Zwei Jahre später verlieh er der Stadt als Zeichen seiner großen Wertschätzung für das Marienheiligtum die Goldene Rose.
Ein Besuch in Altötting sollte einen Besuch des Jerusalem-Panoramas einschließen – ein monumentales Rundgemälde, das die Kreuzigung Christi zeigt. Nicht verpassen sollte man das Schatzkammer- und Wallfahrtsmuseum, in dem der Brautkranz der berühmten österreichischen Kaiserin „Sissi“ aufbewahrt wird, den sie der Madonna von Altötting schenkte. Die „Dioramenausstellung“ des Marienvereins zeigt 22 Dioramen, die die Geschichte der Wallfahrt in Altötting repräsentieren.
Der Wallfahrtsort Altötting liegt in der schönen oberbayerischen Alpenregion zwischen München, Passau und Salzburg und unweit des Chiemsees mit dem berühmten Märchenschloss Herrenchiemsee.
Die Region rund um Altötting lässt sich zu Fuß auf den zahlreichen Pilgerwegen wie dem Jakobsweg oder mit dem Fahrrad auf dem Benediktweg erkunden, der die Orte verbindet, an denen Papst em. Benedikt XVI. verbrachte seine Kindheit und Jugend.
Alle sieben Jahre erwachen die Straßen Bayerns zum Leben mit dem Klang von Trommeln, wirbelnden Figuren und bunten Kostümen – das ist der Schäfflertanz, ein traditioneller Fassmacher-Tanz, der seit über drei Jahrhunderten Mut, Handwerkskunst und Hoffnung symbolisiert. Verwurzelt in einer Legende aus der Zeit der Pest, verbindet diese außergewöhnliche bayerische Tradition Geschichte, Ritual und Gemeinschaft und bietet einen einzigartigen Einblick in das lebendige europäische Erbe.
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