Shrines of Europe auf dem Weg zur Zertifizierung als Kulturroute

Shrines of Europe nimmt am Zertifizierungsprozess der Kulturwege des Europarates für die Jahre 2026–2027 teil. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unserer Initiative und den Ausbau unserer Präsenz auf der europäischen Landkarte der kulturellen Zusammenarbeit.

Die Kulturwege des Europarates sind internationale Netzwerke, die Orte, Institutionen und Gemeinschaften rund um Themen verbinden, die für die europäische Geschichte und Kultur von Bedeutung sind. Ihr Ziel ist es nicht nur, das kulturelle Erbe zu schützen und zu fördern, sondern auch den interkulturellen Dialog zu stärken und das Verständnis für die gemeinsamen Wurzeln Europas zu vertiefen. Sie basieren auf Werten wie Menschenrechten, kultureller Vielfalt und grenzüberschreitender Zusammenarbeit und unterstützen zugleich Bildung, Forschung und nachhaltigen Tourismus. Jeder Kulturweg ist transnational und schafft eine zusammenhängende Erzählung über Europa, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.

Dieser Ansatz entspricht in besonderer Weise der Idee von Shrines of Europe, die Städte mit bedeutenden Pilger- und spirituellen Traditionen in verschiedenen Teilen Europas miteinander verbindet. Das gemeinsame Erbe der Heiligtümer, jahrhundertealte Pilgertraditionen und die langjährige internationale Zusammenarbeit passen sowohl thematisch als auch inhaltlich zu den Zielen des Programms. Dadurch hat die Initiative das Potenzial, sich als anerkannter europäischer Kulturweg zu etablieren, der die spirituelle Dimension der europäischen Geschichte sichtbar macht.

Im Rahmen der Vorbereitungen nahm unsere Vertreterin an einem Fachseminar zum Programm „Cultural Route of the Council of Europe“ teil. Dieses bot wertvolle Einblicke in die Funktionsweise des Programms und die Anforderungen für eine Zertifizierung.

Während der Schulung wurden sowohl die Grundlagen der Kulturwege als auch die konkreten Bewertungskriterien behandelt – von der transnationalen Bedeutung über Bildungs- und Kommunikationsmaßnahmen bis hin zur Entwicklung des Kulturtourismus. Ein besonderer Fokus lag auf der Zusammenarbeit zwischen Partnern und dem Aufbau eines nachhaltigen Netzwerks.

Die Teilnehmenden konnten ihre Projekte zudem mit Expertinnen und Experten besprechen und Erfahrungen austauschen. Der zweite Tag widmete sich der Kommunikation, Markenbildung und den praktischen Aspekten der Antragstellung.

Die Teilnahme am Seminar ist eine wichtige Unterstützung im Zertifizierungsprozess. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen uns, Shrines of Europe weiter als Projekt mit europäischer Dimension zu stärken. Wir blicken optimistisch auf die nächsten Schritte und sind überzeugt, dass unsere Erfahrung und internationale Zusammenarbeit zu einem positiven Ergebnis führen werden.

 

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