Der Welttourismustag, der von der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) ins Leben gerufen wurde, wird jedes Jahr am 27. September gefeiert. Sein Ziel ist es, die Bedeutung des Tourismus als soziales, kulturelles und wirtschaftliches Phänomen hervorzuheben, das Menschen auf der ganzen Welt miteinander verbindet. Zugleich ist er eine Gelegenheit, über die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus nachzudenken, der den Schutz des kulturellen und natürlichen Erbes fördert und lokale Gemeinschaften unterstützt. Die Feierlichkeiten in verschiedenen Ländern erinnern daran, dass Reisen nicht nur eine Form der Erholung ist, sondern auch ein Weg, interkulturellen Dialog und gegenseitiges Verständnis aufzubauen.
Der Welttourismustag ist ein wichtiges Ereignis für alle Städte des Netzwerks Shrines of Europe – Tschenstochau, Lourdes, Fátima, Altötting, Einsiedeln, Loreto und Mariazell. Jede von ihnen betont an diesem Tag, dass Tourismus und Pilgern nicht nur Reisen bedeuten, sondern auch Dialog zwischen Kulturen und Nationen. Das gemeinsame Feiern zeigt, wie bedeutsam die Zusammenarbeit verschiedener Sektoren ist – Kommunalverwaltungen, Tourismusorganisationen, Reiseleiter, Wissenschaft, Ehrenamtliche und die Bewohner. Gerade durch diese Zusammenarbeit ist es möglich, ein attraktives und nachhaltiges Tourismusangebot zu schaffen, das den Bedürfnissen von Pilgern wie auch von Touristen entspricht.
Am 29. September 2025 fanden im repräsentativen Ambiente des Rathauses von Tschenstochau, am Hauptplatz der Stadt, die feierlichen Veranstaltungen zu diesem Anlass statt. An dem Ereignis nahmen Vertreter der Behörden, Tourismusorganisationen, der Wirtschaft, Reiseleiter, Kulturschaffende sowie Einwohner der Stadt teil.
Ein Höhepunkt des Programms war die Ehrung von Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um den Tourismus verdient gemacht haben. Reiseleiter, Ehrenamtliche und Veranstalter, die seit Jahren dazu beitragen, dass Tschenstochau ein gern besuchtes Ziel für Touristen und Pilger ist, wurden mit Diplomen und Auszeichnungen geehrt.
Ein weiterer wichtiger Moment war der Vortrag von Professor Mariusz Rzętała von der Jan-Długosz-Universität in Tschenstochau, der die Teilnehmer auf eine Reise in ferne Winkel der Welt mitnahm und dabei betonte, dass Tourismus nicht nur das Besichtigen von Orten bedeutet, sondern auch Begegnungen mit Menschen und Kulturen.
Während der Feier verlieh die Tourismusorganisation von Tschenstochau Zertifikate in den Kategorien: bestes Tourismusprodukt, bestes Gericht und bestes Souvenir aus Tschenstochau. Zudem wurden die Ergebnisse des Kunstwettbewerbs für Kinder und Jugendliche „Künstlerische Wege“, der die Schönheit von Tschenstochau und der Region fördert, bekannt gegeben.
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