CZESTOCHOWA

DIE SPIRITUELLE HAUPTSTADT POLENS

Viele Menschen aus der ganzen Welt kennen Tschenstochau, vor allem wegen des Gnadenbildes der Muttergottes von Tschenstochau, eine Ikone der Schwarzen Madonna, die sich im Kloster der Paulinermönche am Jasna Gora befindet. Am Hochfest Maria Himmelfahrt (15. August) kommen jedes Jahr ungefähr 100.000 Pilger aus Polen und der ganzen Welt nach Tschenstochau. Die Gnadenkapelle mit dem Bild der Muttergottes und dem Jesuskind ist das wichtigste Ziel der Pilger.

Hier am Altar begannen die polnischen Könige ihre Feldzüge und zur Schwarzen Madonna brachten sie ihre Dankgaben. Johannes Paul II. stiftete eine goldene Rose und den Gürtel, der bei dem Anschlag auf sein Leben 1981 von einer Kugel durchdrungen wurde. Sie befinden sich heute nah am Gnadenbild der Schwarzen Madonna. Die Kapelle besteht aus drei Teilen, die in unterschiedlichen Epochen errichtet wurden. Der älteste, gotische Teil mit seinem Altar aus Elfenbein und Silber ist heute das Presbyterium und stammt aus dem 17. Jhd. Der zweite, barocke Teil ist mit Votivgaben verziert, die den Dank an die Muttergottes für Gebetserhörungen ausdrücken. Der dritte Teil der Kapelle stammt vom Beginn des 20. Jahrhunderts.

Tschenstochau liegt im nördlichen Teil der Provinz Schlesien mit malerischen Kalksteinbergen. Die Stadt liegt an einer der Hauptverkehrsstraßen Polens, die den Norden und Süden des Landes verbindet, in der Nähe der Flughäfen von Kattowitz und Krakau.

Die Umgebung von Tschenstochau, der polnische Jura, ist ein hervorragender Ort für Sport, Erholung und alle Arten von Aktivtourismus. Das Hochland von Krakau-Tschenstochau ist ein außergewöhnliches Ökoparadies und ein hervorragender Ausgangspunkt für Touristen, mit mittelalterlichen Burgruinen, Kalksteinfelsen und Grotten, und zieht viele Wanderer, Radler, Reiter, Kletterer, Höhlenforscher und Drachenflieger an.

Tschenstochau hat ein reiches und vielfältiges kulturelles Angebot, das erfolgreich in zahlreichen städtischen Institutionen präsentiert wird: Stadt-Museum, Städtische Kunstgalerie, Philharmonie, Adam Mickiewicz Theater, “Gaude Mater” Zentrum zur Förderung der Kultur, Zentrum für Film und ein Gemeindezentrum.

Örtliche Veranstaltungen in Tschenstochau, wie “Aleje – tu się dzieje“ , „Hot Jazz Spring”, “Frytka OFF”, “Hip-Hop Elements”, „Reggae ON” und “Retro” Festivals sind bei den Einwohnern von Tschenstochau sehr beliebt und ein wirkliches Markenzeichen der Stadt in Polen und anderen Ländern.

IHR LOKALER KONTAKT

Touristinformation Tschenstochau

Aleja Najświętszej Maryi Panny 65
42-217 Czestochowa, Poland
Tel. 0048 343 682 250
Email: mcit (at) czestochowa.um.gov.pl

www.czestochowa.pl

TOP 6 SEHENSWÜRDIGKEITEN IN CZESTOCHOWA

Turm v. Jasna Góra

Das ist der höchste Punkt am Jasna Góra und zur Zeit der höchste Kirchturm in Polen (106,3 m). 519 Stufen führen auf die 5. Etage, von wo aus man einen Ausblick auf das ganze Gebiet hat. Über dem ersten Stockwerk befindet sich eine Uhr mit 36 Glocken, die Melodien von Marienliedern spielen.

Rittersaal

Der repräsentative, frühbarocke Rittersaal von Jasna Góra grenzt an den höhergelegenen Teil der Kapelle Unserer Lieben Frau an. Erbaut im Jahre 1647, wurde er für Debatten, Treffen und Versammlungen genutzt. Im Jahre 1936 fand die erste synodale Vollversammlung der wiedergegründeten polnischen Republik hier statt.

Kreuzweg

Der Kreuzweg wurde 1900 -1913 nach einem Entwurf von Stefan Szyller errichtet und befindet sich im Park des Klosters. Die Figuren der 14 Stationen wurden von dem Warschauer Bildhauer Pius Welonski in Bronze gegossen. Traditionell werden bei den Wallfahrten Kreuzwegandachten hier abgehalten.

Marienkapelle

Die Kapelle „Unserer Lieben Frau von Tschenstochau“, auch als Schwarze Madonna bekannt, ist das wichtigste Ziel das alle Pilger aufsuchen die am Jasna Góra Kloster ankommen. Als Zeichen seiner Wertschätzung schenkte Papst Johannes Paul II. dem Marienheiligtum eine Goldene Rose sowie den Gürtel der beim Attentat auf sein Leben, 1981, durchschossen wurde. Beide Gaben sind heute direkt neben dem Gnadenbild von Tschenstochau platziert.

Basilika

Im Jahr 1906 bekam die Kirche von Tschenstochau die der Himmelfahrt Mariens und dem Heiligen Kreuz geweiht ist den Titel einer Basilika verliehen. Die barocke Innenausstattung besticht durch die reiche Stuckausstattung und die exzellenten Gemälde. Der Hauptaltar ist im spätbarocken Stil gehalten, aus Marmor gefertigt und zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel.

Klosterbibliothek

Die Bibliothek ist in zwei Teile, den neuen und den alten, geteilt. In der alten Bibliothek gibt es an die 8.000 alte Drucke, Manuskripte aus dem Mittelalter und einzigartige Ausgaben aus der königlichen Sammlung der Jagellonier zu bewundern. Die Decke der Bibliothek ist mit Fresken aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts verziert.

WIE KOMME ICH HIER HIN?

ANREISE PER FLUG

Flughafen Kattowitz (KTW)

In Pyrzowice gelegen, 60 km von Tschenstochau
(direkte Busanbindung nach Tschenstochau www.pyrzowiceekspres.pl)

www.katowice-airport.com

Flughafen Krakau (KRK)

130 km von Tschenstochau
(weiter in die Innenstadt von Krakau und dann mit dem Zug oder Bus nach Tschenstochau)

Warschau Chopin Flughafen (WAW)

220 km von Tschenstochau
(weiter in die Innenstadt von Warschau und dann mit dem Zug oder Bus nach Tschenstochau)

www.lotnisko-chopina.pl

Warschau Modlin Flughafen (WMI)

250 km von Tschenstochau
(weiter in die Innenstadt von Warschau und dann mit dem Zug oder Bus nach Tschenstochau)

www.modlinairport.pl

BY CAR

Von Norden:

Gdansk, Berlin, Poznan, Lodz und Warschau (European route - E75, National road 1 - DK1, street - aleja Wojska polskiego)

Von Süden:

Katowice, Krakau, Wien (European route - E75, National road 1 - DK 1, street - aleja Wojska Polskiego)

Anreise mit der Bahn

Tschenstochau Osobowa (Stadtzentrum):

Haupt-Eingang - Aleja Wolnosci 21
Ost-Eingang - ul. Pilsudskiego 32
Bushaltestellen: Dowzec Glowny PKP oder Pilsudskiego
Tram-Haltestellen: Dworzec Glowny PKP

Tschenstochau Stradom:

Eingang: ul. Pulaskiego 114
Bushaltestelle: Stradom-dworzec PKP